Über den Elternrat

Zusammensetzung

Der Elternrat der Schule Hutten in Zürich wurde 2003 als „Verein Elternforum Hutten“ gegründet, und 2010 konform zum Schulgesetz in den jetzigen Elternrat überführt. Der ER vertritt die Interessen der Eltern, bzw. deren Kinder gegenüber der Schule. Er ist Gesprächspartner der Schulleitung, der Mitarbeitenden der Schule und der Schulbehörden.

Der Elternrat setzt sich aus je zwei VertreterInnen pro Klasse, inklusive der zwei Kindergartenklassen zusammen (16 Klassendelegierte). Je nach Situation können darüber hinaus im Einzelfall Aufgaben ad personam zugeteilt werden. Die Zusammensetzung des ER im aktuellen Schuljahr ist in der Kontakt Seite ersichtlich.

Sitzungen

Der ER trifft sich fünfmal jährlich, das heisst in jedem Schuljahr-Quintal einmal. Beim ersten Schulhauselternabend, der am 3. Mittwoch des neuen Schuljahres stattfindet, werden die Klassenvertreter wieder für ein Jahr gewählt oder bestätigt. Direkt darauf konstituiert sich auch der Elternrat jedes Jahr wieder von neuem, wobei vor allem die Aufgabenverteilung jedes Mal überprüft, bzw. angepasst wird. Ab der zweiten ER-Sitzung ist jeweils die Schulleitung, sowie ein bis zwei wechselnde Vertreter der LehrerInnen bei den Sitzungen mit anwesend.

Die wichtigsten festen Chargen sind das Präsidentenamt, das Kassieramt, die Leitung der Eventgruppe (Gastronomie während der Schulhauselternabende, des Flohmarktes und anlässlich der Schülerkunst-Finissage mit anschliessendem Sommerfest).

Ferner delegieren wir eine/n Verteter/in an die Sitzungen (A) des Elterngremiums Waidberg (mit Herrn U. Berger, Schulpräsident Kreisschulpflege Waidberg), (B) der Elternkonferenz der Stadt Zürich (mit Frau A. Aebi, Präsidentin der Vereinigung Elternkonferenz der Stadt Zürich), und (C) der Vereinigung derElternorganisationen des Kantons Zürich (mit E. Wolfensberger, Präsidentin der kantonalen Vereinigung der Elterngremien).

Momentan ist unser Vertreter zusätzlich im Elternkontaktgremium des Stadtrates, der sich mehrmals jährlich mit Stadtrat G. Lauber austauscht. Dieses Elternkontaktgremium rekrutiert sich aus je zwei Elterndelegierten pro Schulkreis plus weiteren Personen ex officio.

Elternabende

Vier Elternabende (ein einführender Schulhauselternabend zum bevorstehenden Schuljahr, ein Klassenelternabend und zwei thematisch fokussierte Schulhauselternabende) werden über das Schuljahr verteilt abgehalten.

Am Klassenelternabend werden Themen der Eltern aufgenommen und unter den Eltern diskutiert. Die Lehrpersonen nehmen teil und nehmen zu schulischen Themen Stellung. Der Klassenelternabend findet im zweiten Quintal des Schuljahres statt und gilt auch dem informellen Austausch und dem besseren Kennenlernen (vor allem bei Schuleintritt) unter den Eltern.

An den beiden thematisch fokussierten Schulhauselternabenden werden schulische Themen vertieft besprochen. Einen davon organisiert das Lehrpersonen-Team und einen der Elternrat in Zusammenarbeit mit dem Team Hutten. Einige Themen der letzten Jahre sind in der Schulhauselternabende Seite zusammengestellt.

Arbeitsgruppen und Qualitätsgruppen

Im Laufe der ersten acht Jahre Tätigkeit des ER haben sich schon diverse Qualitätsgruppen (QG) und Arbeitsgruppen (AG) formiert und zum Teil nach erledigter Aufgabe auch wieder aufgelöst (QG Ernährung, QG Grenzen setzen, QG Leseförderung, QG Naturwissenschafts-Experimente).

Ein besonders grosser Erfolg war der AG Huttenchor „Stimmband“ beschieden. Der Huttenchor wurde inzwischen im Rahmen des Gesangsunterrichts in die Jugendmusikschule Waidberg integriert.

Im Moment ist neben der permanenten Eventgruppe die AG Begegnungsraum Schule aktiv. In dieser AG bieten Eltern von Schulkindern Kurse für kleinere Gruppen von SchülerInnen an. Bisher wurden ein Rubik’s Cube-Kurs, ein Schachkurs, eine Vogel-Exkursion in den nahen Wald, sowie eine Ludothek angeboten.

Dialogisches Lernen und Gewaltprävention

Die Schule Hutten hat ungefähr seit dem Jahr 2000 eine Schulkultur aufgebaut, welche auf zwei Säulen beruht. Das dialogische Lernen, ein didaktisches Prinzip, das von Urs Ruf und Peter Gallin entwickelt wurde, setzt das Lernen durch Erfahrung und Verstehen in den Mittelpunkt (Näheres siehe Wikipedia).

Die Gewaltprävention beruht auf einem ausformulierten Konzept zur raschen Erkennung und Deeskalation von Gewalt und Respektlosigkeit unter allen Anwesenden an der Schule Hutten. Bei der Ausarbeitung dieser Regeln des respektvollen Zusammenlebens wurden die Eltern im Rahmen der Qualitätsgruppe „Grenzen setzen“ mit eingebunden. Das vierseitige Merkblatt „Gewaltprävention“, das allen Schülern mit nach Hause gegeben wird, wird alle zwei Jahre überarbeitet. Auch die Eltern werden in die Regeln der Gewaltprävention eingebunden.

Für ihr Engagement für das dialogische Lernen erhielt die Schule Hutten im Frühjahr 2011 den Ersten Preis der Pädagogischen Hochschule des Kantons Zürich (PHZH), der von der Stiftung Mercator und dem Kanton Zürich finanziell mitgetragen wird.